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Wendlingen

Bürger sollen dazu ihre Meinung äußern

20.11.2018 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stadt Wendlingen prüft Umstellung auf „weicheres“ Wasser – Bau eines Wasserwerks – Bürger müssten tiefer in die Tasche greifen

Auf Antrag der Grünen zum Haushalt 2018 hat die Stadt Wendlingen die Anschaffung einer Wasserenthärtungsanlage prüfen lassen. Damit würde das Leitungswasser weicher werden. Weil es das aber nicht zum Nulltarif gibt, würde der Wasserzins steigen, auch weil der Bau eines Wasserwerks notwendig würde. Mit der Befragung über das Bürgerportal der Stadt soll nun erkundet werden, wie die Bürger zum Vorhaben stehen.

Trinkwasser ist ein hohes Gut.  Foto: Holzwarth
Trinkwasser ist ein hohes Gut. Foto: Holzwarth

WENDLINGEN. Der jährliche Wasserbedarf in Wendlingen beläuft sich auf etwa 900 000 Kubikmeter Trinkwasser. Ungefähr die Hälfte ist zugekauftes Bodenseewasser und die andere Hälfte Eigenwasser aus den drei Wasserfassungen Wert, Schäferhauser Straße und Kieswiesen. Vor der Umstellung auf einheitliches Trinkwasser in den Stadtteilen Wendlingen und Unterboihingen gab es dort deutliche Unterschiede bei den Härtegraden, je nachdem ob lediglich Eigenwasser (25 dH – deutsche Härtegrade) aus dem Wasserhahn floss oder Mischwasser (mit Bodenseewasser 9 dH vermischt). Heute beträgt der Härtegrad im ganzen Stadtgebiet (bis auf Bodelshofen) einheitliche 17,1 Härtegrade, was nach der Klassifikation als hart gilt. „Wir bekommen immer wieder Beschwerden von Bürgern zur Wasserhärte“, sagte Bürgermeister Steffen Weigel und war ein Grund, weshalb die Stadt den Antrag der Grünen prüfen lassen hat. Ein weiterer Grund war: die vor zwei Jahren in Betrieb gegangene Wasseraufbereitungsanlage ist mittlerweile zu klein geworden, meinte Rüdiger Haas.


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