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Briefwahl doch nicht erleichtert

27.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der SPD-Abgeordnete Andreas Kenner über die Landtagswahl im März

KIRCHHEIM (pm). Eigentlich war sich der Kirchheimer SPD Landtagsabgeordneten Andreas Kenner sicher, dass der von der SPD-Landtagsfraktion im Rahmen der Debatte über die neuen Corona-Bestimmungen gestellte Antrag, den Bürgerinnen und Bürgern bei der Landtagswahl am 14. März mit den Wahlunterlagen auch gleich die Briefwahl-Unterlagen zuzusenden, eine deutliche Mehrheit erhalten wird. Das wäre in Anbetracht des Ziels der Kontaktbeschränkungen in Corona-Zeiten laut Andreas Kenner genau das richtige Signal gewesen.

Außerdem wären dadurch die Wahlämter der über 1000 Städte und Gemeinden deutlich entlastet worden. Auch die Sicherheit der ehrenamtlichen Wahlhelfer und -helferinnen in den Wahllokalen hätte sich so erhöhen lassen, weil sich bei hohen Briefwahl-Zahlen keine Schlangen in den Wahllokalen bilden. Dafür hätten auch die Grünen bis zum 26. November noch geworben, was Kenner ausdrücklich begrüßte.

Umso erstaunter zeigte sich Andreas Kenner dann über das Abstimmungsergebnis im Landtag. Während die FDP den Antrag der SPD unterstützte, hätten CDU und Grüne dagegen gestimmt. Für Kenner ist das echte Nibelungen-Treue in der Koalition, wenn die Grünen komplett gegen ihre eigene Ankündigung stimmen.


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