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Wendlingen

„Böhmische Grätschen“

27.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neuer Roman von Gerold Tietz über Deutsche und Tschechen

(urh)  „Böhmische Grätschen“ heißt der jüngste Roman des Esslinger Autors und früheren Wendlinger Gymnasiallehrers Gerold Tietz, den dieser im Rahmen einer Lesung in der Esslinger Stadtbücherei der Öffentlichkeit vorstellte.

Wieder beschäftigt er sich darin mit der wechselvollen deutsch-tschechischen Geschichte und mit den menschlichen Verwicklungen, die diese nach sich zieht. Vom Ersten Weltkrieg bis in die 1990er-Jahre mit dem Sturz des Kommunismus spannt er den zeitlichen Bogen.

Gerold Tietz beschreibt Trennendes, vor allem aber Gemeinsamkeiten, die Tschechen und Deutsche verbinden – sowohl am Beispiel einzelner Familien als auch an der gesamten Gesellschaft. Der Autor zeigt auf, wie Trennungslinien durch Familien führen und wie andererseits Brüche wieder aufgehoben werden, wenn Menschen mutig Grenzen überwinden. „Ich will erzählen, was zwei Diktaturen auf böhmischem Boden den Menschen im 20. Jahrhundert angetan haben, aber auch, wie sie gelernt haben, sich dagegen zu wehren, nämlich mit List und gegenseitiger Hilfe“, betont Gerold Tietz.


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