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Wendlingen

Blaualgen wachsen im Schäferhauser See

19.06.2020 05:30, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vorsorgemaßnahmen gegen Überdüngung des Sees – Fischer appellieren an Spaziergänger, keine Essensreste zu verfüttern

Blaualgen, wärmer werdende Sommer und unbedachtes Verhalten von Menschen setzen Gewässern immer wieder zu. Auch der Fischerverein Wendlingen macht sich Sorgen um die Seen in seiner Hege. In diesem Jahr will der Verein zu Vorsorgemaßnahmen greifen, um ein weiteres Wachstum von Blaualgen im Schäferhauser See zu verhindern.

Weißblaue Schlieren sind ein Zeichen des Blaualgenbefalls. Fotos: Richter
Weißblaue Schlieren sind ein Zeichen des Blaualgenbefalls. Fotos: Richter

WENDLINGEN. Als im vergangenen Jahr die Freiwillige Feuerwehr Wendlingen Wasser mit Pumpen umgewälzt und damit Sauerstoff zur besseren Durchlüftung des Schäferhauser Sees angereichert hatte, da befürchtete der eine oder andere schon das Schlimmste: Umgekippt war der See zwar nicht, aber geschadet hatte die damalige Feuerwehrübung der Wasserqualität und den darin lebenden Fischen und anderen Tieren laut Günter Richter auch nicht. Seit mehreren Jahren macht sich der Vorsitzende des Fischervereins Sorgen wegen der Erwärmung des Sees. 27 bis 28 Grad sind für so ein Gewässer eigentlich zu warm. 2019 und 2018 hatten die Fischer erstmals Blaualgenbefall festgestellt. Cyanobacteria, so sein wissenschaftlicher Name, ist ein Bakterium, das die Eigenschaft hat, bei warmem Wetter erst so richtig „aufzublühen“.


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