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Bitte nicht stören - Nabu bittet um Rücksicht bei Wanderungen, Spaziergängen und Radtouren

06.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(nabu) Weil Urlaubsreisen in Zeiten der Pandemie größtenteils ausfallen, zieht es immer mehr Menschen in die Natur vor ihrer Haustüre. Der Nabu bittet daher um Rücksicht bei geplanten Wanderungen, Spaziergängen und Radtouren: Überall sprießt frisches Grün, die Vögel beginnen zu brüten und einige Wildtiere haben bereits Nachwuchs. „In dieser sensiblen Phase sollten wir unterwegs in der Natur besonders rücksichtsvoll sein und auch die kleinen Dinge genießen – sei es das morgendliche, kostenfreie Singvogelkonzert, die ersten duftenden Obstblüten oder die Gartenhummeln, die brummend Pollen und Nektar sammeln“, sagt Martin Klatt, Naturschutzexperte beim Nabu Baden-Württemberg.

Für Ausflüge in die Natur gilt: „Bleiben Sie auf den Wegen und lassen Sie Hunde bitte aus Rücksicht auf am Boden brütende Vögel und andere Wildtiere, wie Rehe, an der Leine“, rät der Biologe. Am Boden brütende Vögel sind auch in Baden-Württemberg besonders bedroht und ihre Bestände schwinden seit Jahren dramatisch. Ein Beispiel ist die Haubenlerche. Sie brütet auf Flächen mit niedrigem und lückenhaftem Bewuchs, die mit der zunehmenden Industrialisierung der Landwirtschaft immer seltener wurden. Heute ist sie auf nur etwa zwei Prozent der einstigen Population geschrumpft und im Südwesten vom Aussterben bedroht. Ähnlich schlecht geht es Kiebitz, Feldlerche, Rebhuhn und Grauammer.


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