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Wendlingen

Besinnliche, heitere und frohe Adventszeit mit dem „Lebendigen Adventskalender“

19.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In sechs Tagen ist Heiligabend. In Erwartung auf diesen Tag und die Feiertage ist das Leben seit Wochen darauf ausgerichtet. Die Städte und Geschäfte sind voll, Autokolonnen vor den Parkhäusern, angespannte Gesichter, die letzten Geschenke, rasch noch Zutaten für das Festessen, der Christbaum fehlt noch, dazwischen Weihnachtsessen, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit Glühwein oder Glögg, schnell noch diesen und jenen Termin – die Hektik scheint greifbar, die Gedanken schwirren um Äußerlichkeiten. Dabei sollte die Adventszeit Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn sein, um zur Ruhe zu kommen, an das Wesentliche im Leben zu denken, Gemeinschaft zu leben. Die Evangelische Kirchengemeinde Wendlingen bietet deshalb seit drei Jahren den Lebendigen Adventskalender, der Menschen täglich zusammenbringen soll in dieser andächtigen Zeit, um gemeinsam zu singen, Weihnachtsgeschichten zu hören, wenigstens für eine kurze Zeit am Tag herunterzukommen, sich seiner selbst und anderer bewusst werden und mit einem warmen Getränk und Plätzchen miteinander ins Gespräch zu kommen. Seit dem 1. bis 24. Dezember geht deshalb täglich ein weiteres Türchen bei einer Familie oder einer öffentlichen Einrichtung in Wendlingen auf. Am Montag lud die Sozialstation dazu ein. Um den beleuchteten Weihnachtskranz sangen Mitarbeiter und Bürger aus allen Stadtteilen Weihnachtslieder. Kathrin Lude, die derzeit den Bundesfreiwilligendienst absolviert, begleitete mit der Blockflöte den Gesang, gefolgt von einem Solostück von Bach. Eva Schönberner, hauswirtschaftliche Leitung, richtete besinnliche Worte an die Anwesenden, Bettina Weigand erzählte die Weihnachtsgeschichte vom Wichtel und der Hektik in der Vorweihnachtszeit und Thomas Schönberner erheiterte die Gäste mit einer Geschichte vom geklauten Jesuskind. Die losen Treffen zum Lebendigen Adventskalender werden von den Gastgebern ganz unterschiedlich gestaltet, jeder so wie er kann und möchte. Da kann es sein, dass wegen des Regens Garagen ausgeräumt werden, damit die Gäste trockenen Hauptes beisammenstehen können, Nachbarn zusammenhelfen, neben Familien Kindergärten und Vereine einladen und Dudelsäcke bespielt werden – bunte, frohe Weihnachtszeit. gki

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