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Begleitung für Sterbende gesucht

02.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KIRCHHEIM (pm). Sterbende Menschen brauchen Begleitung, auch in Corona-Zeiten Wie kann man füreinander da sein, wenn man sich doch immer noch voneinander fernhalten soll? – Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Hospiz stellen sich dieser besonderen Herausforderung, Sterbebegleitung auch in Zeiten von Corona anzubieten.

Den letzten Weg gemeinsam gehen und Nähe und Trost zu spenden, diese Grundlagen der Hospizarbeit werden durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus stark eingeschränkt. Das betrifft sowohl die Begleitung am Lebensende als auch die Trauerfeier und Beerdigung. Auf viele gewohnte Rituale, auf tröstende Umarmungen, auf das gemeinsame Abschiednehmen mit Familie und Freunden am Grab, auf das Zusammensein nach der Trauerfeier und so weiter muss derzeit verzichtet werden. All dies kann in normalen Zeiten den Angehörigen und Freunden das Gefühl geben, von einer Gemeinschaft getragen zu werden. Natürlich bleibt der Schmerz auch dann, aber man ist bestärkt in dem Wissen, dass man nicht alleine ist. Ohne diese Rituale und diese Gemeinsamkeit bleibt eine Leere, die Trauernde noch zusätzlich und sehr lange belasten kann.


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