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Bauern sehen in der Hahnweide Alternativstandort

11.08.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

ICE-Trasse: Kreisbauernverband wehrt sich gegen Aushub auf Äcker

KIRCHHEIM (tb). Die Bauern wollen den Erdaushub vom Bau des Albvorland-Tunnels auf der ICE-Schnellbahnstrecke Stuttgart–München nicht auf ihren Äckern haben. Die Erdmassen sollen nach Ansicht des Kreisbauernverbands entweder auf der Hahnweide oder beim Tachenhäuser Hof abgelagert werden.

Siegfried Nägele, ein Teil der Doppelspitze des Kreisbauernverbandes, will keine Emotionen schüren und weist auf das noch laufende Planfeststellungsverfahren hin, in dessen Rahmen die Landwirte angehört wurden. Das Terrain ist nicht nur massig – 3,2 Millionen Kubikmeter Erde werden bewegt –, sondern auch von den Befindlichkeiten her schwierig, weiß Nägele. Sowohl auf kommunaler Seite als auch seitens der Landwirte. Denn rund 1,9 Millionen Kubikmeter des Aushubs aus dem 8,2 Kilometer langen Tunnel zwischen Wendlingen und Kirchheim sollen zu Lärmschutzwällen aufgeschüttet werden – „alles auf wertvollen Ackerflächen“, so Siegfried Nägele. Und das geht den Bauern gewaltig gegen den Strich.


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