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"Bahn zockt vor allem Ältere ab"

02.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

CDU-Abgeordneter Grübel kritisiert Bedienzuschlag als dreist

(pm) Der Esslinger CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Grübel kritisiert die Preispolitik der Bahn. Dabei spart er nicht mit deutlichen Worten: Die Bahn erhöhe zum sechsten Mal in fünf Jahren die Preise. Dies sei, ob der Milliardengewinne, nur schwer zu verstehen und den Kunden kaum zu vermitteln.

Es steigen nicht nur die Preise um fast vier Prozent, es wird auch ein Bedienzuschlag von 2,50 Euro eingeführt für den Kauf von Tickets am Schalter oder per Telefon. Dies ist eine dreiste Abzocke vor allem älterer Bürger, die nach wie vor in der Mehrzahl kein Internet zu Hause und auch große Schwierigkeiten haben, sich die Tickets am Automaten zu ziehen, da diese alles andere als bedienungsfreundlich sind, so Grübel.

Der Verweis der Bahn, dass von stark behinderten Menschen kein Bedienzuschlag verlangt wird, sei nicht ausreichend und fast schon zynisch. Die Mehrzahl der Senioren sei bei gutem Verstand, habe aber ganz einfach nicht die Möglichkeit, sich ein Ticket über das Internet zu besorgen.


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