Wendlingen

Ausgleichsmaßnahmen an falscher Stelle

28.05.2009, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stadt nimmt Stellung zur ICE-Neubaustrecke auf Wendlinger Markung

WENDLINGEN. Das gehört zum Prozedere eines Planfeststellungsverfahren: anzuhörende Kommunen stellen Differenzen zwischen dem Planwerk und den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort fest. Das ist im Planfeststellungsverfahren zur ICE-Neubaustrecke im zweiten Abschnitt zwischen Wendlingen und Kirchheim nicht anders. Dass das Unterboihinger Neubaugebiet „Steigäcker – Hinter den Gärten“ nahezu vollständig bebaut ist, hat sich in den Planunterlagen der Bahn bis heute nicht niedergeschlagen. Da wundert es auch nicht, dass die Bahn Ausgleichsmaßnahmen für diese riesige Baustelle südlich der Autobahn in Bereichen vorsieht, die dafür gar nicht zur Verfügung stehen. Wendlingens Gemeinderat befasste sich im Rahmen der Stellungnahme der Bahn mit dieser Problematik und formulierte eine entsprechende Erwiderung.

Wenn von der Bahn die Baustelle „Neubaustrecke“ eingerichtet wird, benötigen die Bauunternehmen vorübergehend Flächen für die Materialien. Diese, so die Forderung der Stadt Wendlingen, müssen vor Beginn der Arbeiten in einer gemeinsamen Begehung mit einem Sachverständigen betrachtet werden. Zu fällende Bäume müssen ersetzt, Acker- und Wiesenflächen sowie Feldwege wieder hergerichtet werden.


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