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Wendlingen

Auseinandersetzung mit dem Tod

14.11.2018 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die AG Hospiz hat zwar ihren Sitz in Kirchheim, die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind jedoch auch in Wendlingen im Einsatz

Sterbende in ihren letzten Momenten des Daseins zu begleiten ist eine Aufgabe, die nicht jeder leisten kann. Doch es gibt Menschen, die sich dieser Aufgabe annehmen. Ehrenamtlich. Beispielsweise in der AG Hospiz in Kirchheim, die auch Sterbenskranke in Wendlingen betreut.

Sandra Beck, Angelika Bauer und Reinhard Eberst: das hauptamtliche Team der AG Hospiz
Sandra Beck, Angelika Bauer und Reinhard Eberst: das hauptamtliche Team der AG Hospiz

WENDLINGEN. Wie gehen Menschen damit um, dass sie sterben müssen? Sandra Beck und Angelika Bauer haben eine ungefähre Ahnung davon, was in Betroffenen und auch in deren Angehörigen vorgeht. Denn sie koordinieren ein Team von 35 Ehrenamtlichen, die für die in Kirchheim ansässige AG Hospiz tätig sind. „Oft sind es Pflegeheime, die uns anrufen, wenn sie der Meinung sind, einem Bewohner würde eine Begleitung am Ende seines Lebens guttun“, sagt Beck. So wie bei der hochbetagten Dame, die seit Längerem durch die AG Hospiz betreut wird. „Sie lebt schon seit einigen Jahren in einem Pflegeheim. Die Tochter einer guten Freundin hat die Betreuung übernommen. Als sich die Dame immer mehr zurückzog, kaum noch dazu zu bewegen war, aufzustehen, sie immer weniger gegessen und getrunken hat und kaum noch ansprechbar war, rief uns das Pflegeheim an und bat uns, nach Rücksprache mit der Betreuerin, um Begleitung“, erzählt Beck.


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