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Wendlingen

Auf des Försters Fersen

01.07.2015, Von Jasmin Grandy — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bürger zeigten reges Interesse an einer Führung durch den Wendlinger Wald – Totholz als Rückzugsort für Käfer, Igel und Vögel

Förster Schöllkopf (rechts) erklärt den Wendlingern den Wald. Foto: jsg

WENDLINGEN. Angenehme Kühle, Vogelgezwitscher und der Geruch nach Moos, Nadelholz und Erde empfangen einen, sobald man in den Schatten der Bäume tritt. Kein Wunder, dass der Wald nach einer Umfrage des E-Bürger-Portals für die Wendlinger das Erholungsgebiet schlechthin ist. Auch das Interesse an einem geführten Waldspaziergang war deshalb groß und so machte sich am Montag eine bunt gemischte Gruppe auf, um gemeinsam mit Albrecht Schöllkopf, dem Revierleiter von Denkendorf, den Wendlinger Wald zu erkunden.

„Das Waldgebiet Denkendorf ist mit einer Fläche von 80 Hektar ein sehr schöner und zusammenhängender Wald, der jedoch von der Autobahn durchschnitten wird“, erklärte Albrecht Schöllkopf die Beschaffenheit seines Waldes. Mit sehr viel Liebe wird jeder Baum angepflanzt und gepflegt und auch bei der Wahl der Bäume steckt mehr dahinter, als man vielleicht vermutet. „An den Hauptwanderwegen habe ich besondere Bäume wie Walnuss- und Maronenbäume aus dem Mittelmeerbereich angepflanzt“, erzählte Schöllkopf, während ihm sein Hund, der die Tour begleitet, zu Füßen lag.

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