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Wendlingen

Am Wahlalter scheiden sich die Geister

28.09.2020 05:30, Von Anke Kirsammer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Während Schwarz (Grüne) und Kenner (SPD) bereits 16-Jährige an die Urnen lassen wollen, sieht Zimmermann (CDU) keinen Bedarf

Um bei Landtagswahlen in Baden-Württemberg sein Kreuzchen auf dem Wahlzettel machen zu können, muss man volljährig sein. Das Bündnis „alt genug“ aus zahlreichen Jugendverbänden fordert, das Wahlalter auf 16 zu senken. Unterschiedliche Positionen nehmen dazu die Kirchheimer Abgeordneten ein.

Jugendliche ab 16 sollen auch bei Wahlen durchstarten können. Das fordern zahlreiche Jugendverbände.  Fotomontage: Carsten Riedl
Jugendliche ab 16 sollen auch bei Wahlen durchstarten können. Das fordern zahlreiche Jugendverbände. Fotomontage: Carsten Riedl

„Ich freue mich über die parteiübergreifende Initiative junger Menschen, die sich für unsere Demokratie engagieren wollen“, sagt der Landtagsabgeordnete der Grünen, Andreas Schwarz. „Wir möchten das Wahlrecht generell auf 16 Jahre absenken – und zwar für alle Wahlen, sowohl beim aktiven als auch beim passiven Wahlrecht.“ Damit könnten 16- und 17-Jährige nicht nur abstimmen, sondern auch antreten. Den Vorwurf, damit mehr Wähler für sich gewinnen zu wollen, weist er von sich. „Junge Leute wählen nicht automatisch grün“, sagt er. Es stelle jedoch für alle Parteien einen Anreiz dar, sich um sie zu bemühen.


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