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Wendlingen

Als Katastrophenhelferin in Indonesien

09.07.2008 00:00, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Unterboihinger Schwester Hildegard Knapp ist für die traumatisierten Menschen auf der indonesischen Insel Nias der ruhende Pol

WENDLINGEN. Zigmal ist die junge Hildegard Knapp von Unterboihingen aus zu den Franziskanerinnen ins Kloster Reute gefahren, bevor ihre Entscheidung feststand, sich den Ordensschwestern anzuschließen. Das liegt ein Vierteljahrhundert zurück. Fast genauso lang diente Schwester Hildegard Knapp im Kinderkrankenhaus in Ravensburg, war dort viele Jahre Stationsleiterin der Intensivstation für Frühgeborene. Im Jahr 2005 dann schlug sie einen neuen Weg ein. Nach den verheerenden Folgen des Tsunami und dem nachfolgenden Erdbeben schickte sie ihr Orden zunächst für sechs Monate nach Indonesien. Dort organisierte sie den Neuaufbau einer zerstörten Säuglingsstation auf der Insel Nias. Schwester Hildegard Knapp ist noch immer dort, hat sich längst entschieden, zu bleiben. Derzeit befindet sich die engagierte und ausgesprochen fröhliche Frau auf Heimaturlaub bei den Geschwistern in Unterboihingen.


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