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Als jeder dritte Köngener unterschrieb

12.03.2018, Von Peter Dietrich — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ursula Stöffler gibt sehr lebendige Einblicke ins Leben im Pfarrhaus zur Nazizeit

Natürlich sollte die Zeitzeugin Ursula Stöffler über das „Leben im Pfarrhaus in unsicheren Zeiten“ im Stöfflersaal berichten. Doch der Andrang war so groß, das ein spontaner Umzug in die benachbarte Peter- und Paulskirche anstand. Dort hingen die Zuhörer an ihren Lippen.

Zeitzeugin Ursula Stöffler erzählte den Zuhörer in der Peter- und Paulskirche, wie das Köngener Pfarrhaus nicht nur ein Bollwerk gegen die Nazidiktatur wurde, sondern auch Teil der Pfarrhauskette, die Juden versteckte und ans nächste Pfarrhaus weiterleitete. Foto: Dietrich

KÖNGEN. Ursula Stöffler war die jüngste Tochter in der großen Pfarrhausfamilie von Eugen und Johanna Stöffler, das sechste Kind. Als sie im vergangenen Oktober beim 75-jährigen Jubiläum des Posaunenchors spontan erzählte, war schnell klar: Sie sollte nochmals von Bebenhausen nach Köngen kommen und ausführlich vom Leben unter der Nazidiktatur berichten. Umrahmt wurde ihr lebendiger Bericht vom Posaunenchor, er war passend zum Weltfrauentag rein weiblich besetzt – den Dirigenten ausgenommen.


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