Wendlingen

Abholzungen – erste Vorbereitungen für die Verlegung der Ortsdurchfahrt

24.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Kahlschlag im Gebiet „Froschländer“ zwischen den Otto-Villen und dem Ortseingang von Oberboihingen ist eine erste Maßnahme, die im direkten Zusammenhang mit dem Oberboihinger Jahrhundertprojekt steht. Neben der Beseitigung der drei schienengleichen Bahnübergänge im Ort wird jetzt auch die seit Jahrzehnten geforderte Verlegung der Ortsdurchfahrt in Angriff genommen. Im Zuge der Beseitigung der Bahnübergänge wird auch die Landesstraße 1250 westlich parallel zur Bahntrasse verlegt. Weitere Umbaumaßnahmen entlang der Strecke wie zwei neue Fußgängerunterführungen und eine Unterführungsstraße sind vorgesehen. Am Ortsausgang Richtung Wendlingen wird ein Kreisverkehr entstehen mit einem Brückenbauwerk über die Bahntrasse. Nach einer sprichwörtlich „halben Ewigkeit“ hatte der Bund erst vor wenigen Wochen endlich grünes Licht für das Projekt gegeben (wie berichtet) und genehmigte die dafür notwendige finanzielle Unterstützung. Oberboihingens Bürgermeister Torsten Hooge rechnet nun fest damit, dass im Sommer der erste Spatenstich erfolgen kann. Förderfähig sind die kreuzungsbedingten Kosten des Projekts: Eine Aufnahme des Vorhabens nachträglich in den Straßenbauplan 2009 (Förderung) ist im Gange. Doch bevor diese gewährt wird, muss die Gemeinde den Antrag auf Gewährung einer Zuwendung nach dem Entflechtungsgesetz (VwV-EntflechtG; früher GVFG – Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) noch einmal beim Regierungspräsidium stellen. Dann erst werde der erste Bewilligungsbescheid ausgestellt, erläuterte Bürgermeister Torsten Hooge in der jüngsten Sitzung des Oberboihinger Gemeinderats, ohne den die Vergabe der Bauarbeiten nicht zulässig ist. Weil für die Zuwendung umfangreiche Unterlagen zusammengestellt werden müssen, so zum Beispiel der Bauentwurf, der Finanzierungsplan, verkehrsplanerische Untersuchung und Bauzeitenplan, sei es notwendig, den Auftrag sehr rasch an ein Ingenieurbüro zu vergeben, so Hooge. Vorgeschlagen von der Verwaltung wurde die Ingenieurgesellschaft Karajan Ingenieure, Beraten und Planen, aus Stuttgart. Der Gemeinderat stimmte der Auftragvergabe mit dem Honorarangebot von insgesamt 7672 Euro zu. gki

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