Wendlingen

Abenteuerliche Posse um Michelin-Stern

28.02.2019 17:21, Von Gerd Schneider — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auszeichnung für die seit Juli geschlossene Alte Vogtei in Köngen zieht Kreise – Ex-Pächter lässt sich in Berlin feiern

Die Alte Vogtei in Köngen wurde mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, obwohl das Restaurant bereits seit letzten Sommer geschlossen ist. Foto: NZ-Archiv
Die Alte Vogtei in Köngen wurde mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, obwohl das Restaurant bereits seit letzten Sommer geschlossen ist. Foto: NZ-Archiv

KÖNGEN. Schon früh am Morgen klingelte gestern das Telefon bei Sanne Löfflath, so ging das dann den ganzen Vormittag. Zahlreiche Freunde und Bekannte meldeten sich, um mit ihr über den Stern zu reden, mit dem der berühmte „Guide Michelin“ das Köngener Restaurant Alte Vogtei am Abend zuvor ausgezeichnet hatte. Der heiß begehrte Stern gilt in der Gastronomieszene als Ritterschlag – doch die Freude darüber hielt sich bei der Eigentümerin des heimeligen Fachwerkhauses in engen Grenzen. Denn Lars Volbrecht, der Pächter und „Chef de la Cuisine“, hatte sein Gourmet-Lokal bereits im Sommer wieder geschlossen, und zwar unter reichlich obskuren Umständen. Seitdem lag die Naturheilkunde-Beraterin im Clinch mit ihrem Pächter. Und sie ist nicht die Einzige. Es geht um unbezahlte Rechnungen, verärgerte Lieferanten, ausstehende Mieten und um Köche, die ihr Gehalt nicht vollständig bekommen haben sollen.


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