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Zuwanderer aus der Schweiz

10.05.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (pm). Auch die ländliche Kultur in Württemberg ist von Zu- und Abwanderung geprägt. Im Freilichtmuseum in Beuren kann man im Laufe der diesjährigen Saison zu dem spannenden Thema „Migration und regionale Identität“ einiges erfahren. Zu den Veranstaltungsangeboten gehört auch eine Vortragsreihe, die am Sonntag, 12. Mai, um 11 Uhr mit Dr. Eberhard Fritz, Archivar des Hauses Württemberg, fortgesetzt wird. „Aus der Schweiz auf die Schwäbische Alb. Einwanderer nach dem Dreißigjährigen Krieg“ ist sein Vortrag überschrieben. Durch die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges verloren etwa ein Drittel der Einwohner des Herzogtums Württemberg ihr Leben. Die menschenleeren Gegenden zogen Einwanderer aus der übervölkerten Schweiz an. Diese Einwanderung wurde in der württembergischen Landesgeschichte kaum beachtet und unterschätzt, weil sie nicht organisiert ablief.

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