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Wege aus dem Pflege-Wirrwarr

02.11.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neue Plattform verspricht schnelle Lösungen für viele Fragen zur Pflege

(pm) Die Samariterstiftung ist einer von 13 Gesellschaftern der neuen ökumenischen Pflegeplattform, die künftig mit künstlicher Intelligenz Hilfe im Pflegedschungel anbietet.

Wenn Pflegebedürftigkeit eintritt, bedeutet das zumeist für die Betroffenen sowie für deren Angehörige einen großen Schock. Es besteht dann große Unsicherheit, wie es gehen kann, wenn der Alltag nicht mehr alleine bewältigt werden kann. Wie können Familien für ihre Angehörigen sorgen? Antworten auf diese Fragen bietet jetzt die neue Online-Plattform „mitpflegeleben.de“, die seit wenigen Tagen online ist. Mit Hilfe des in Zukunft auf künstlicher Intelligenz basierenden digitalen Beraters werden Ratsuchende durch den Pflegedschungel geführt. Die Plattform hilft Nutzern sowohl alle relevanten Informationen zum Thema Pflege zu finden als auch bei der passgenauen Vermittlung von Pflegeangeboten. Die Plattform arbeitet nicht exitorientiert und nimmt keine Vermittlungsgebühren. Das garantieren die 15 gemeinnützigen Organisationen, die als Gesellschafter gemeinsam das größte ökumenische Start-up Deutschlands gegründet haben: die mitunsleben GmbH.

„Jetzt gibt es eine echte Alternative zu den bestehenden kommerziellen Plattformen in Deutschland“, so Frank Wößner, Vorstandsvorsitzender der Samariterstiftung. Die Online-Plattform „mitpflegeleben.de“ ist ein kostenfreies Informations-, Beratungs- und Vermittlungsportal rund um das Thema Pflege. Das Angebot richtet sich an alle, die sich online über den Umgang mit Pflegebedürftigkeit informieren und dort auch gleich die für ihren Bedarf passenden Unterstützungsangebote finden wollen.

Das Neuartige an mitpflegeleben.de: Die Plattform geht auf eine Initiative aus der Sozialwirtschaft zurück. 15 gemeinnützige Organisationen, zu denen auch die Samariterstiftung zählt, hatten im vergangenen Jahr die mitunsleben GmbH gegründet. Das Ziel war, gemeinsam Plattformen zu entwickeln, die direkt von Leistungserbringern aus der Sozialwirtschaft angeboten werden, ohne einen dazwischengeschalteten kommerziellen Vermittler. Als erste davon ist nun „mitpflegeleben.de“ an den Start gegangen.

Cornelia Röper, die sich gemeinsam mit Torsten Anstädt die Geschäftsführung der mitunsleben GmbH teilt, will Betroffenen eine zuverlässige Online-Begleitung bieten: „Ich kann mich über fast alles online informieren und finde vom Hotelzimmer über Hundesitter bis hin zur Massage alles vergleichbar online. Aber wenn es um die Zukunft der eigenen Eltern oder Großeltern geht, ist es verdammt schwer, etwas zu finden. Das geht auch anders.”

www.mitpflegeleben.de

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