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Stadt investiert in Infrastruktur

05.11.2019, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vier neue Parkplätze für Lkws in der Heinrich-Otto-Straße

WENDLINGEN. Die Sanierungsarbeiten an der Ludwig-Uhland-Schule gehen in die Endrunde. Vergeben wurden kürzlich die Arbeiten für die Erneuerung der Pausenhof- und Fahrräderüberdachung. Den Zuschlag für die Holzarbeiten erhielt die Firma Holzbau König aus Dettingen/Teck. Die Angebotssumme: 71 635 Euro. Die Dachabdichtungs- und Dachbegrünungsarbeiten übernimmt die Firma Dieter Mayer aus Köngen für 70 292 Euro. Acht Firmen wurden für jedes der beiden Gewerke angeschrieben. Für die Holzbauarbeiten gingen sechs Angebote ein, um die Dacharbeiten bewarben sich vier Firmen.

Bei den Schlosserarbeiten waren ursprünglich neue Stahlstützen für die Pausenhofüberdachung vorgesehen. Statische Untersuchungen ergaben nun aber, dass die alten Stützen einschließlich der Fundamente weiterverwendet werden können. Was Kosten für Schlosser-, Abbruch- und Rohbauarbeiten einspart. Die Baukosten wurden ursprünglich auf 187 432 Euro geschätzt. Die neue Kostenprognose liegt bei 187 065 Euro. Die Nebenkosten, also die Honorare für Architekten und Planer, beliefen sich ursprünglich auf 37 000 Euro, sodass die Kostenschätzung sich auf 224 432 Euro belief. Nun reduzieren sich die Nebenkosten auf 27 000 Euro, wodurch die neue Kostenprognose sich auf 214 727 Euro beläuft. Im Haushalt waren 245 000 Euro eingestellt.

In der Heinrich-Otto-Straße werden vier Lkw-Parkplätze geschaffen. Und zwar auf Höhe von Gebäude Nummer 4. Zudem soll die Fahrbahndecke wegen des schlechten Zustands im Bereich der neuen Stellplätze erneuert werden. Fünf Firmen waren angefragt worden, alle gaben ein Angebot ab. Den Zuschlag bekam die Kirchheimer Firma Waggershauser, die mit einer Angebotssumme von 175 000 Euro brutto ins Rennen ging. Die Schätzung belief sich auf 134 000 Euro.

Dass die Straße in diesem Teilabschnitt saniert wird, sei kein Nachteil, sagte Stadtbaumeister Axel Girod. Denn wegen der Verlegung der Landesstraße 1250 muss noch ein Vertrag mit dem Land Baden-Württemberg geschlossen werden. Dafür muss der Zustand der alten L 1250 und der neuen L 1250 sowie der Heinrich-Otto-Straße festgestellt werden, um zu ermitteln, wer von wem wie viel Geld erhält.

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