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Macht uns der Alltag krank?

09.10.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (pm). Krankenkassen schlagen Alarm: Immer mehr Berufstätige werden psychisch krank. Vor allem Krankheitstage wegen Burn-out-Syndrom sind immens gestiegen. Sie sind innerhalb von acht Jahren um das 18-fache gewachsen, sagen Zahlen des BKK-Bundesverbands. Psychische Störungen, zu denen auch Burn-out zählt, stehen demnach bei den Betriebskrankenkassen als Ursache für Arbeitsunfähigkeitstage bereits an zweiter Stelle hinter Skelett- und Muskelerkrankungen. Aber ist Unlust, morgens aus dem Bett zu steigen, schon der Beginn einer psychischen Erkrankung? In Sachen psychische Erkrankungen gibt es bei Betroffenen wie Angehörigen viele Unsicherheiten. Deshalb veranstaltet die Samariterstiftung am Montag, 14. Oktober, um 19 Uhr im katholischen Gemeindezentrum St. Georg in Wendlingen, Bürgerstraße 4, gemeinsam mit der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und der ökumenischen Erwachsenenbildung Wendlingen einen Informationsabend. „Macht uns der Alltag krank?“, lautet die Fragestellung. Fachliche Infos gibt es von Dr. Berthold Müller, Chefarzt der Sinova-Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Zwiefalten sowie von Wolfgang Bleher, Referent für Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie, bei der Samariterstiftung. Außerdem führt die Theatergruppe „Nachtkerzen“, der allesamt Bewohner der Wohnstätte in Oberensingen angehören, das Schattenspiel „Lichtzeichen in der Gewitternacht“ auf. Der Eintritt ist frei.

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