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Gelder für Raidwangen

27.01.2021, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landesregierung fördert das Projekt „Lebendig und digital für alle“

(pm) Winfried Kretschmann ist nicht nur Ministerpräsident, sondern auch Abgeordneter des Wahlkreises Nürtingen. In dieser Eigenschaft teilt er mit, wie das Förderprogramm Innenentwicklung in Nürtingen und Filderstadt ankommt. Den Flächenverbrauch reduzieren und die Ortskerne attraktiver machen: Diese Ziele verfolgt die Grün-geführte Landregierung bei ihrer Strategie zum innerörtlichen Städtebau.

Das Land fördert Wohnkonzepte in Städten und Gemeinden und Winfried Kretschmann zeigt sich erfreut, dass Filderstadt und Nürtingen beim Förderprogramm zur Innenentwicklung zum Zuge kommen: 60 000 Euro Fördersumme erhält Filderstadt zur Umsetzung seiner Innenentwicklungsstrategie unter Einsatz des Flächenmanagers und 17 750 Euro Fördersumme gehen in den Nürtinger Stadtteil Raidwangen für sein Projekt „Lebendig und digital für alle Generationen“.

Insgesamt schüttete das Land 2020 1,02 Millionen Euro für 33 Projekte im Rahmen des Programms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ aus. Gefördert werden nach Angaben des Wirtschaftsministeriums insbesondere nicht-investive Pilotansätze, die Innenentwicklung, Städtebau und Bürgerbeteiligung miteinander kombinieren.

„In Zeiten des Wohnraummangels sind mutige Strategien und neue Ansätze für mehr bezahlbare Wohnungen gefragt. Dazu müssen alle an einem Strang ziehen – von der Landesregierung über kleine und große Kommunen bis zu engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Hier greift das Landesprogramm, das innovative Ideen zur Optimierung von ungenutztem Wohnraum in Ortskernen fördert. Etwa dort, wo Flächen brachliegen, wo es noch Platz zwischen einzelnen Häusern gibt oder wo Gebäude gut in die Höhe ausgebaut werden können“, sagt der Ministerpräsident.

Und weiter: „Unsere Grundsätze lauten ‚innen vor außen‘ und ‚Geschosswohnungen statt Flächenverbrauch‘. Klar ist: Gegen Wohnungsknappheit gibt es keine einfache Patentlösung – aber allerorts kluge Ideen.“ Wichtig sei daher, den Austausch zwischen Städten und Gemeinden zu gestalten und sinnvolle Vorschläge zu unterstützen – für neue Wohnungen, lebendige Ortskerne mit erfolgreichem Gewerbe, guter Nahversorgung, Verkehrsanbindung und Raum für Begegnungen, so Kretschmann abschließend.

Seit 2009 konnten mit dem Programm rund 375 Projekte zur Stärkung der Innenentwicklung mit einem Fördervolumen von insgesamt 9,5 Millionen Euro unterstützt werden. Das Förderprogramm zielte auch dieses Jahr darauf ab, mehr innerörtlichen Wohnraum zu schaffen, insbesondere durch Aufstockungen und Dachausbau oder auch durch den Einsatz kommunaler Flächenmanager. Darüber hinaus wird in dieser Förderrunde die Entwicklung von Gewerbegebieten zu bewohnbaren Gebieten stärker hervorgehoben.

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