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Ein „Skandal-Herzog“ im Schloss

06.09.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KIRCHHEIM (pm). Als Strafe die Verbannung: So erging es Herzog Ludwig im 19. Jahrhundert. Welche Skandale sich der Königsbruder leistete und wie es ihm und seiner Familie im Kirchheimer Exil erging, erfährt man bei einer Sonderführung am 16. September in Schloss Kirchheim.

Zahlreiche Ärgernisse führten zur Verbannung des Herzogs Ludwig von Württemberg in die einstige Landesfestung Kirchheim. Der Königsbruder hatte allzu verschwenderisch gelebt und war stets verschuldet gewesen. Trotz allem führte der Bankrotteur in Kirchheim ein passables Leben, was nicht zuletzt das Verdienst seiner bemerkenswert tüchtigen Gattin Henriette war. Alles über die prekären Verwicklungen des Herzogs und das Exilleben der Adelsfamilie erfahren Gäste bei dem Rundgang durch Schloss Kirchheim am Sonntag, 16. September, ab 15 Uhr. Referent ist Holger Starzmann.

Für die Sonderführung mit begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Dabei ist zu beachten: Die Anmeldung für Führungen und Veranstaltungen in Schloss Kirchheim übernimmt zentral die Schlossverwaltung in Tübingen-Bebenhausen unter Telefon (0 70 71) 60 28 02.

Das Programm mit allen Sonderführungen in Schloss Kirchheim erhält man außerdem an der Schlosskasse, im Internet unter www.schloesser-und-gaerten.de, über das Info-Telefon der Staatlichen Schlösser und Gärten (0 72 51) 74 27 70 oder per E-Mail über prospektservice@staatsanzeiger.de. Der Versand der Prospekte ist kostenlos.

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