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Der „Skandal-Herzog“

13.09.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KIRCHHEIM (pm). Zahlreiche Ärgernisse führten zur Verbannung des Herzogs Ludwig von Württemberg in die einstige Landesfestung Kirchheim. Der Königsbruder hatte allzu verschwenderisch gelebt und war stets verschuldet gewesen. Trotz allem führte der Bankrotteur in Kirchheim ein passables Leben, was nicht zuletzt der Verdienst seiner bemerkenswert tüchtigen Gattin Henriette war. Alles über die prekären Verwicklungen des Herzogs und das Exilleben der Adelsfamilie erfahren Gäste bei dem Rundgang durch Schloss Kirchheim am Sonntag, 16. September, um 15 Uhr. Eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert mit vielen verblüffenden Geschichten.Für die Sonderführung mit begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Dabei ist zu beachten: Die Anmeldung für Führungen und Veranstaltungen in Schloss Kirchheim übernimmt zentral die Schlossverwaltung in Tübingen-Bebenhausen unter (0 70 71) 60 28 02.

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