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Auf den Zweitausendern im Allgäu und Kleinwalsertal

13.07.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

DRK-Gymnastikgruppe „Senioren über siebzig“ war vier Tage in der Bergwelt unterwegs

NÜRTINGEN (be). Die vom Kreisverband Nürtingen-Kirchheim des DRK betreute Gymnastikgruppe für „Senioren über siebzig“ unternahm dieser Tage zusammen mit deren Frauen eine viertägige Ausflugsfahrt in die Bergregion südlich von Oberstdorf und dem Kleinwalsertal. Beim Anreisetag wurde das Oberallgäu mit einbezogen. Die 20-köpfige Gruppe teilte sich zunächst. Zur Wahl standen eine Sennereiführung und ein Rundgang durch die Marktgemeinde Oberstdorf. Der andere Teil der Gruppe nahm an einer Sennereiführung in Gunzesried teil. Beeindruckend war der große Reifekeller. Zum frühen Nachmittag war die Quartierzuweisung im Hotel Post in Riezlern vorgesehen.

Der Nachmittag wurde noch zu einer Wanderung über den Heuberg-Höhenweg ab Zafernalpe in Richtung Schöntal genutzt. Auf 1500 Höhenmetern verlaufend bot sich ein herrlicher Blick hinab auf die Talgemeinden Hirschegg und Mittelberg und hinein ins Wildental. Ein Bummel durch den belebten Ferienort, eine kleine Wanderung entlang der Breitach oder der Besuch des Walsermuseums rundete den ersten Tag ab. Am zweiten Tag teilte sich die Gruppe erneut zu einer kleineren und einer größeren Bergwanderung.

Eines der Ziele war die Schrattenwangalpe, eine auf 1500 Meter gelegene Sennalpe mit Blick zum Ifen, Walmendinger Horn und zum Gipfel der höchsten Erhebung, dem 2533 Meter hohen Widderstein. Die zweite Gruppe entschied sich für eine Fahrt durch das Schwarzwassertal mit Aufstieg zur Ifenhütte. Vom Panoramaweg unterhalb der Gottesackerwände bot sich ein schöner Blick hinein ins Tal und zur Gipfelkette östlich der Breitach mit dem Schüsser, der Hochgehrenspitze und den Schafalpköpfen. Der dritte Tag war einer Gipfelpanoramawanderung vorbehalten. Per Gondel ging es am frühen Vormittag zur Kanzelwand-Bergstation. Ein Teil der Gruppe bezwang den 2058 Meter hohen Kanzelwandgipfel. Eine überwältigende Rundumsicht bot sich ab dem Gipfelkreuz hinein in die Zwei-Länder-Bergregion Deutschland und Österreich.

Blick ins obere Illertal

Anschließend ging es über den Erlebnisweg „Burmiwasser“. Ab dem Schlappoldsee stieg man zum 2057 Meter hohen Fellhorngipfel auf. Lohnend war der Aufstieg zum Gipfelkreuz, von dem aus sich ein weiter Blick hinab ins obere Illertal bot. Eine vielseitige Bergschau zeigt das naturkundliche Informationszentrum über Botanik, Wald und Wild des Landkreises Oberallgäu in der Fellhorn-Gipfelstation.

Am Spätnachmittag ging es dann per Großkabinenbahn hinab ins Tal und per Bus über Oberstdorf zurück ins Quartier. Auch der vierte und letzte Tag startete bei Kaiserwetter. Nach dem Frühstück ging es weiter hinein ins Kleinwalsertal nach Mittelberg, um mit der Kabinenbahn zum Walmendinger Horn zu gelangen.

Ein grandioser Drei-Länder-Blick eröffnete sich gegen Südwesten hinein in ein Gipfelpanorama, nicht umsonst genannt „Berg der Sinne“. Wahlweise wurde der Weg ins Tal angegangen per Gondel oder über den Bergpfad. Mit einem Besuch im Walser Bergschaumuseum in Hirschegg fand das Tagesprogramm seinen Abschluss.

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