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Zuschlag für Glasfasernetz

12.04.2013 00:00, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In sieben Monaten soll das neue Netz betriebsbereit sein

GRAFENBERG. Der Grafenberger Gemeinderat hat am Dienstag beschlossen, dass die Neckar-Com Telekommunikation GmbH, ein Unternehmen der EnBW-Gruppe, Betreiber des kommunalen Glasfasernetzes in Grafenberg wird. In sieben Monaten soll der Anschluss betriebsbereit sein und auch für die letzten 180 Haushalte, die bisher noch ohne schnelle Internetverbindung sind, eine Hochgeschwindigkeitsverbindung bieten. Die Gemeinde investiert dafür rund 220 000 Euro und erhält 80 000 Euro Zuschuss für das Glasfasernetz. Als mögliche Betreiber hatten nur zwei Firmen ein Angebot abgegeben, wobei das der Telekom AG nicht zugelassen wurde. Bürgermeister Holger Dembek und verschiedene Gemeinderatsmitglieder übten heftige Kritik an dem Angebot, weil die Telekom sich nicht an die vorgegebene Zeit von sieben Monaten gehalten hatte, sondern zwölf Monate Zeit haben wollte und einen Zuschuss von fast 68 000 Euro von der Gemeinde forderte. „Das Angebot war ärgerlich für die Gemeinde“, so Dembek. Somit entschied sich das Gremium für die Neckar-Com zur flächendeckenden Breitbandversorgung mit bis zu 50 Mbits/s für einen symbolischen Kaufpreis von einem Euro. Die Bandbreite wird nach Kunden geregelt.

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