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Zukunft des Tierheims bleibt fraglich

26.01.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rund 150 000 Euro Spenden sichern den Betrieb der Esslinger Einrichtung noch bis in den Mai – Fundtierverträge abgelehnt

Bis April oder Mai sei das Überleben des Esslinger Tierheims gesichert, sagt Bertram Baresel, Vorsitzender des Tierschutzvereins Esslingen und Umgebung. Möglich machen dies Spenden. Aber nur 18 der 41 Kommunen im Kreis wollen eine Jahrespauschale zahlen – das reicht nicht, um die Kosten dauerhaft zu decken. Nun lehnt das Tierheim die Fundtierverträge ab.

ESSLINGEN (dbr/pm). 365 000 Euro wendete der Tierschutzverein Esslingen und Umgebung 2011 auf, um Fundtiere und herrenlose Tiere im Tierheim Esslingen zu versorgen. Dem stehen im selben Zeitraum lediglich Zuschüsse der Städte und Gemeinden in Höhe von 60 000 Euro gegenüber. Jetzt zieht Baresel die Notbremse: In Abstimmung mit den Tierschutzvereinen im Landkreis sowie dem Landestierschutzverband lehnt er die Unterzeichnung neuer Fundtierverträge ab, denen zufolge jede Kommune 0,31 Euro pro Jahr und Einwohner an den Tierschutzverein bezahlen müsste. Baresel fordert Neuverhandlungen: „Wir sind finanziell nicht mehr in der Lage, Städte und Gemeinden jedes Jahr mit über 300 000 Euro zu subventionieren.“ Um die Lücken auszugleichen, seien so allein in den letzten fünf Jahren rund 1,3 Millionen Euro in das Tierheim geflossen.


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