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Zug-Streichungen

07.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieter Braunmüller, Nürtingen. Zum Artikel Rech wirbt um Verständnis für Zugstreichungen vom 5. Februar. Beim Neujahrsempfang des Tüv in Nürtingen hat Innenminister Rech (CDU) vollmundige Versprechungen für den Ausbau des Straßennetzes in Baden-Württemberg gemacht und andererseits um Verständnis bei Streichungen von Bahnverbindungen gebeten, weil das Geld fehlen würde. Ich möchte ehrlich sein: mir fehlt jegliches Verständnis für diese hanebüchene Politik. Alle Welt redet von Klimaschutz und die Oettingers und Co. hofieren die Automobilindustrie und setzen auf den alten CDU-Slogan: Weiter so!

Die Verbindung StuttgartTübingen ist eine Zugstrecke mit der höchsten Auslastung und dem geringsten Zuschussbedarf im ganzen Land. Offensichtlich soll im Nahverkehr zusätzlich gespart werden, um Stuttgart 21 finanzieren zu können. Hauptsache der Fernverkehr flutscht. Die Kürzung ist ein Schlag gegen den Klimaschutz und trägt dazu bei, dass es noch längere Staus auf den Straßen der Region gibt.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Innenminister nicht mit dem Zug nach Nürtingen gekommen ist, denn dann hätte er den schmutzigsten Bahnhof in der ganzen Region kennenlernen können. Dies hätte ihn bestärkt, seinen sauberen Dienst-Mercedes (ohne Abgasfilter?) noch mehr zu schätzen und gerne im Stau zu stehen nur um nicht auf dem Bahnhof Nürtingen ankommen zu müssen. Dies ist in der Tat eine Zumutung!


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