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Zuflucht vor häuslicher Gewalt

23.05.2009, Von Giew Maschajechi — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jahresbericht 2008 des Vereins „Frauen helfen Frauen“: Weniger Frauen als 2007 suchten Hilfe

Im Jahr 2008 suchten 27 Frauen zwischen 21 und 50 Jahren Zuflucht im Kirchheimer Frauenhaus. Das waren fünf weniger als im Jahr zuvor. Eines haben alle Bewohner gemein: Sie sind Opfer häuslicher Gewalt geworden.

Der Jahresbericht des Vereins „Frauen helfen Frauen“ beschreibt in nüchternen Statistiken die Arbeit des Vereins, der an geheimer Adresse irgendwo in der Kirchheimer Gegend ein Haus betreibt, in dem Frauen und Kinder Zuflucht finden, die von ihren Ehemännern, Lebensgefährten oder Vätern misshandelt werden.

Schafft es eine Frau, sich aus dem Machtbereich des Misshandelnden zu lösen, findet sie im Frauenhaus nicht nur eine sichere Bleibe, sondern erfährt auch die Unterstützung der Mitarbeiterinnen. Diese helfen bei der Wohnungs- und Arbeitssuche genauso wie beim Stellen eines Arbeitslosengeld-II-Antrags zur Finanzierung des Aufenthalts im Frauenhaus. Dieser kostet pro Tag und Person 30 Euro.

Im vergangenen Jahr wohnten 27 Frauen mit 39 Kindern, oft nur für kurze Zeit, teils aber auch über mehrere Monate im Frauenhaus. Grund für die längeren Aufenthalte seien, so der Bericht, Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche, die auf schlechte Deutschkenntnisse oder ausländisches Äußeres zurückzuführen seien.


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