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Zu wenig Einfluss auf eigene Kasse

11.12.2008, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Haushalt in Frickenhausen wurde eingebracht – Massive Kritik an Finanzausgleichsmaßnahmen

FRICKENHAUSEN. „Wenn’s schiefgeht, hat man ja noch den Staat“: Mit dem Appell „Schuster, bleib’ bei deinen Leisten“ machte Frickenhausens Bürgermeister Bernd Kuhn zu Beginn seiner Haushaltsrede seinem Zorn über die Auswirkungen verhängnisvoller Beschlüsse in den Parlamenten und Verbandssitzungen Luft, mit denen auch Organe kommunaler und regionaler Verwaltungen am großen Finanzrad drehen wollten – und kräftig auf die Nase fielen, wie sich zeigte.

Der Ärger des Bürgermeisters zielte damit vor allem auf den Oberbürgermeister einer nahe gelegenen Großstadt, der sich besonders für die langfristige Vermietung der Wasserversorgungsanlagen der Region an einen amerikanischen Konzern stark gemacht hatte. Man habe in weiser Voraussicht selbst die Finger von solchen scheinbar todsicheren Geschäften gelassen – und sei nun über die mit der Finanzkrise zusammenhängenden Probleme von Landkreis und Verbänden doch involviert.


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