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Zu Besuch im Atomkraftwerk

08.11.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gefährliche Strahlung – darum geht es auch in einem Atomkraftwerk. Darum achten die Betreiber von solchen Werken in Deutschland genau darauf, wer hinein- und hinausgeht. dpa-Nachrichten für Kinder durfte das Kernkraftwerk Emsland in Lingen besuchen. Einfach so besichtigen – das geht aber nicht. Man muss sich vorher anmelden und seinen Personalausweis prüfen lassen. Denn die Leute dort wollen genau wissen, wer man ist. Mitarbeiter haben einen Werksausweis. Aber auch sie dürfen nur in die Abteilungen des Atomkraftwerks, in denen sie arbeiten. Besonders streng sind die Vorschriften für den Bereich, in dem das Uran ist. Das liegt nicht an dem Stoff selbst, sondern daran, dass er im Atomkraftwerk bearbeitet wird. Dabei wird radioaktive Strahlung frei, und das ist das Gefährliche. Der Ort, an dem sich das Uran befindet, ist gut abgeschirmt, zum Beispiel mit Stahl und Beton. Die Menschen, die in der Nähe arbeiten, müssen ihre eigenen Klamotten vorher ausziehen und bekommen Sachen vom Atomkraftwerk. Die sollen dann beim Hinausgehen im AKW bleiben. Denn auch in der Kleidung können kleinste radioaktive Teilchen hängen bleiben. So kommt es, dass in der Abteilung alle Menschen in den gleichen Overalls herumlaufen. Sie tragen auch alle extra Socken, Schuhe, Handschuhe und eine Mütze.


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