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Zeit zum Handeln

20.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Weber, Aichtal. Zum Artikel „Städte holen sich ihr Wasser zurück“ vom 18. August. Bund, Länder und Kommunen sind am Umdenken oder zumindest schon verunsichert, was ihre Privatisierungspolitik öffentlicher Güter betrifft. Jede Privatisierung kostet den Staat Einflussnahme und den Steuerzahler seine Unabhängigkeit von der Privatwirtschaft und grundsätzlich jede Preisgünstigkeit der verhökerten Güter – eine seltsame Art, „Schaden vom deutschen Volk zu wenden“.

Mein Gespräch mit einem deutschen Energielieferanten, Verhältnismäßigkeit zu wahren, wurde vor zwei Jahren noch lächelnd aus luftiger Höhe quittiert. Inzwischen ist der erste Schritt in einem anderen unverzichtbaren Ressourcenbereich in Ausführung oder vollzogen. Städte kommunalisieren ihr Trinkwasser wieder. Mangelnde Verlässlichkeit privater Anbieter, zu hohe Preise, zu geringe Investitionen sind zwingende Ursachen (was von Anbietern bestritten wird, nicht etwa mit einer offenen Kostenrechnung, sondern, wie es sich für gute Eigner gehört, mit einem europäischen Vergleich).


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