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Zehn-Jahres-Plan für den Neuffener Wald

24.10.2013 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat beschließt Forsteinrichtung bis 2022 – Großer Bestand an alten Bäumen

NEUFFEN. Wie viel Holz darf geschlagen werden? Welcher Wald ist schützenswert? Wo müssen junge Bäume besonders gepflegt werden? Damit Förster und Waldeigentümer eine Entscheidungsgrundlage haben, ihren Wald nach forstlichen Grundsätzen zu bewirtschaften, wird alle zehn Jahre von der Forstbehörde ein Betriebsplan aufgestellt. Mit dieser sogenannten „Forsteinrichtung“ befasste sich am Dienstagabend auch der Neuffener Gemeinderat. Forsteinrichter Andreas Kaphegyi und Forstamtsleiter Anton Watzek vom Landratsamt Esslingen standen dem Gremium und der Verwaltung Rede und Antwort.

In Neuffen muss bei der Bewirtschaftung des Waldes auf besondere Gegebenheiten Rücksicht genommen werden. Die Liste der Schutzgebiete, die sich zum Teil überlappen, ist lang: von den rund 373 Hektar Stadtwald liegen zwölf Prozent in der Kernzone und 56 Prozent in der Pflegezone des Biosphärengebiets. Der Bannwald und 32 Hektar Schonwald sind in der Kernzone integriert. Dort muss auf jede forstliche Nutzung verzichtet werden. Etwa zwei Drittel des Waldes liegen im Flora-Fauna-Habitat-Gebiet „Alb zwischen Jusi und Teck“, neun Prozent sind Waldbiotop und der Wald liegt fast vollständig im Landschaftsschutzgebiet.


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