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Zahl der Kriegsopfer ist rückläufig

25.06.2010 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landkreis legte im Sozialleistungsbericht 2009 Rechenschaft über die Sozialausgaben ab

Als Sozialdezernent Dieter Krug im Sozialausschuss kürzlich seinen Sozialleistungsbericht vorlegte, stolperten einige Kreisräte über das Wort „Kriegsopferfürsorge“. Ein Wort, dass für viele schon fast antiquarische Bedeutung zu haben scheint. Doch „Begriffe ändern wir nicht“, schnitt Krug die aufkommende Diskussion ab. Immerhin, die Zahl der Kriegsopfer ist laut Sozialleistungsbericht stark rückläufig.

Doch im Laufe der Jahre wurden noch andere Gruppen zu den Kriegsopfern hinzugezählt. Impfgeschädigte, Personen, die während des Wehr- oder Zivildienstes geschädigt wurden, Opfer von Gewalttaten und rehabilitierte politisch Verfolgte erhalten ebenfalls Fürsorgeleistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz. 118 Personen erhielten im Jahr 2009 Hilfeleistungen in Höhe von durchschnittlich 9898 Euro pro Person und Jahr. Im Jahr davor erhielten noch 129 Personen 9188 Euro pro Person und Jahr. Somit sinkt zwar die Zahl der Hilfeempfänger, die Kosten dagegen steigen. Allerdings werden 80 Prozent dieser Kosten vom Bund übernommen. Das Kreissozialamt erklärt dies mit dem zunehmenden Alter der Hilfeempfänger, die aufgrund von Pflegebedürftigkeit auf stationäre Pflege angewiesen seien.


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