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Wohnraumplan: Theorie und Praxis

22.03.2016, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rechnerisch kein Bedarf für Kohlberg – Aktivierung von Baulücken wird aber als Problem gesehen

Die Gemeinde Kohlberg braucht theoretisch keinen weiteren Wohnraum, hat aber praktisch auch keine Fläche mehr für Interessenten zur Verfügung. Das wurde in der letzten Sitzung des Gemeinderats im Rahmen einer Voruntersuchung zum Flächennutzungsplan festgestellt.

KOHLBERG. Das Thema Wohnbauentwicklung in Kohlberg beschäftigte den Gemeinderat im Zusammenhang mit einer notwendigen Voruntersuchung vor dem förmlichen Verfahren zur Änderung beziehungsweise Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans. Rainer Metzger vom Ingenieurbüro Melber und Metzger, vormals Kuhn, stellte die Ergebnisse der Voruntersuchung im Gremium vor.

Danach hat die Gemeinde rein rechnerisch an Statistiken orientiert keinen Bedarf an Wohnraum, müsste „theoretisch sogar Wohnfläche zurückgeben“, wie Bürgermeister Klaus Roller die theoretischen Zahlen deutlich machte. Metzger hatte zuvor die Methoden der Berechnungen erläutert, nach denen Kohlberg in den nächsten 15 Jahren 1,03 Hektar Fläche mehr zu Verfügung haben wird, als für die Zahl der Einwohner notwendig wäre. Selbst unter Berücksichtigung von möglicher Zuwanderung durch Flüchtlinge weist die Prognose des Statistischen Landesamtes nur einen Bedarf von 0,63 Hektar aus. Dabei sind derzeitige innerörtliche Baulücken mit 50 Prozent bei 15 Jahren und mit 40 Prozent bei zehn Jahren eingerechnet.


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