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Wo soll der Sendemast hin?

07.02.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beurener Gemeinderat befasste sich mit dem Standort für einen Mobilfunkmasten und der Sanierung von Saunen in der Therme

Der Gemeindeverwaltung liegt ein Bauantrag zur Errichtung einer Funkübertragungsstelle mit einem Schleuderbeton-Antennenmast am Hochbehälter Spitzenberg vor. Bürgermeister Gluiber erläuterte dem Rat, dass ein 35 Meter hoher Mobilfunkmast geplant sei.

BEUREN (abo). Dieser würde den acht Meter hohen Hochbehälter nochmals um 26 Meter überragen und somit einen großen Eingriff ins das Landschaftsbild darstellen. Das Baugrundstück liegt im Außenbereich, im Landschaftsschutzgebiet, im Vogelschutzgebiet sowie im Biosphärengebiet.

Für die Beurteilung des Vorhabens wurde ein Gutachter vom TÜV Süd Stuttgart eingeschaltet. Dieser analysierte, dass die Höhe des Mastes zwingend notwendig ist, um eine optimale Abdeckung für Beuren an diesem Standort zu erreichen. Der Gemeinderat bevorzugte übereinstimmend einen landschaftsverträglicheren Standort zu suchen. Dieser solle, wenn möglich, am Albtrauf – kaschiert von Bäumen – liegen und nur so hoch sein wie notwendig. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen vom Landratsamt bisher abgelehnten Standort nahe der Weiler Steige erneut überprüfen zu lassen. Vom Gemeinderat wurden weitere Standortvorschläge eingebracht, welche nun außerdem geprüft werden. Die endgültige Entscheidung über den Bauantrag wurde vertagt.


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