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„Wo soll das Geld herkommen?“

18.10.2019 05:30, Von Gerlinde Ehehalt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Wolfschlugen wurde der Haushalt für 2020 eingebracht – Die Gewerbesteuereinnahmen lassen stark nach

Bürgermeister Matthias Ruckh brachte in der letzten Gemeinderatssitzung den Haushaltsplanentwurf für das kommende Jahr ein. Nach Jahren des Wachstums drohen nun geringere Einnahmen. Das macht es schwierig, alle nötigen Aufgaben zu finanzieren.

WOLFSCHLUGEN. Nach Jahren des Wachstums stehe die Wirtschaft vor tiefgreifenden Veränderungen. So gingen die Einnahmen bei der Gewerbesteuer stark zurück, sagte Ruckh und erinnerte an die beiden vergangenen noch guten Jahre: „Im Jahr 2017 konnte die Gemeinde ihre Liquidität um 3,5 Millionen Euro steigern.“ Und das Jahr 2018 schloss mit einem Überschuss von 848 000 Euro ab, trotz eines erwarteten Fehlbetrags in Höhe von 449 000 Euro. „Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich für 2019 leider nicht ab“, bedauerte der Schultes.

Man habe mit fehlenden Geldern von lediglich 664 000 Euro gerechnet. Doch durch die signifikant sinkenden Gewerbesteuereinnahmen werde der Fehlbetrag nun deutlich über eine Million Euro ansteigen und die Liquidität der Gemeinde Ende 2019 um 2,5 Millionen Euro auf 5,6 Millionen Euro sinken. Und auch für 2020 sieht es nicht rosig aus.


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