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Wo bleibt die Tierliebe?

11.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Fröhlich, Frickenhausen-Tischardt. Zum Artikel „Vom Jäger zum Wildtiermanager“ vom 23. April. Als ich im Frühjahr 2002 nach Nürtingen zog, habe ich mit Entzücken allerlei Gefieder an der Mündung von der Steinach in den Neckar betrachten können.

Aber bald wird es kaum noch Wildenten (unter anderem) geben. Auch auf den Feldern sieht man kaum noch Wild. Der Artikel zeigt deutlich, dass es im Naturschutzbund an Kenntnissen über „natürliche Feinde in der Zoologie“ mangelt und dass es in Deutschland keine Tierliebe mehr gibt!

Wenn es um eine Überarbeitung des Landesjagdgesetzes geht und sich das Gesetz „stärker an den wildökologischen Anforderungen und Tierschutz“ ausrichten soll, und sich ein Vertreter des Naturschutzbundes über 80 Prozent der 64 000 geschossenen Füchse im Jahr 2011 entrüstet, deren Fell verwertet werden soll, ist es nicht abwegig, die Zahlen von dem erlegtem Rehwild, Rotfuchs, Schwarzwild und Dammwild als tierischen Holocaust zu betrachten.

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