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Wird das Amt zum Schleudersitz?

10.01.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Köpfe werden ausgetauscht, an der Politik ändert sich aber nichts

(pm) Den Verband Bildung und Erziehung (VBE) im Kreis Esslingen überrascht der Rücktritt der Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) zu diesem Zeitpunkt in gewisser Weise, wo sie doch gerade erst den Misstrauensantrag der Opposition überstanden hat. „Wenn Bildungspolitik bei den Menschen vor Ort nicht richtig ankommt, muss man sich fragen, ob es etwas nützt, wenn man den Kopf an der Spitze eines Ressorts austauscht, die Politik aber nicht verändert“, heißt es in der Pressemitteilung des Kreisverbandes.

Schulen wurden in letzter Zeit immer wieder von Reformen überrollt und sehnten sich nach Stabilität und Ruhe zum Arbeiten. „Mal keine Reform, das wäre eine Reform“, hieß es in Lehrerkreisen. Jetzt mangele es auch dem Kultusministerium an Stabilität, so der VBE: Vor der Weihnachtspause wurde der Pressesprecher geschasst, jetzt nimmt die Kultusministerin auf internen Druck ihren Hut, demnächst wechselt der Staatssekretär auf einen OB-Sessel. „Kontinuität, Stabilität und Verlässlichkeit sehen anders aus“, stellt der VBE mit Bedauern fest.

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