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„Wir werden das Ding nicht einfach durchwinken“

27.06.2013 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Thomas Kiwitt, Chefplaner des Verbands Region Stuttgart, will sich gegen die Erweiterung der Metzinger Outlet-City um 10 000 Quadratmeter wehren

Die Pläne der Holy AG, in Metzingen ein neues Hugo-Boss-Outlet mit 10 000 Quadratmetern zu errichten, will die Region Stuttgart nicht einfach so hinnehmen: „Das hat mit einem Fabrikverkauf nichts mehr zu tun. Das ist ein ganz normales Geschäft. Und muss auch so behandelt werden“, sagt Regionalplaner Thomas Kiwitt im Gespräch mit unserer Zeitung.

Hier auf dem Gaenslen-und-Völter-Areal in Metzingen soll ein neues Hugo-Boss-Outlet entstehen. Thomas Kiwitt, der Chefplaner des Verbands Region Stuttgart, ist strikt dagegen und will auch die Regionalversammlung zu dieser Position bewegen. Foto: Holzwarth
Hier auf dem Gaenslen-und-Völter-Areal in Metzingen soll ein neues Hugo-Boss-Outlet entstehen. Thomas Kiwitt, der Chefplaner des Verbands Region Stuttgart, ist strikt dagegen und will auch die Regionalversammlung zu dieser Position bewegen. Foto: Holzwarth

Nürtingens CDU-Landtagsabgeordneter Thaddäus Kunzmann hatte vor Kurzem in einem Brief an Verkehrs- und Infrastrukturminister Winfried Hermann beklagt, dass Nürtingen und andere Städte der „Metzinger Salamitaktik schutzlos ausgeliefert“ seien (wir berichteten in unserer gestrigen Ausgabe). Sinngemäßer Tenor seiner Kritik: Die Nachbarstadt an der Erms, die jetzt schon ein gewaltiges Konglomerat an Outlets in ihren Mauer beherbergt und deswegen zur Touristen-Attraktion avanciert ist, sattle scheibchenweise immer mehr Verkaufsflächen drauf – und die Dummen seien Städte wie Nürtingen, die sich an die Leitlinien der Landesentwicklungsplanung hielten.


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