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„Wir bieten der neuen Regierung unser Know-how an“ VVS-Geschäftsführer Horst Stammler bewertet den grün-roten Koalitionsvertrag mit dem Ziel der Nahverkehrsförderung positiv

11.05.2011 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

VVS-Geschäftsführer Horst Stammler bewertet den grün-roten Koalitionsvertrag mit dem Ziel der Nahverkehrsförderung positiv

Goldene Zeiten für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nach dem Regierungswechsel? Das hält Horst Stammler, seines Zeichens Geschäftsführer des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS), vermutlich doch für etwas übertrieben. Aber trotzdem hat er im Koalitionsvertrag eine Reihe guter Ansätze entdeckt, machte er im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich.

Sowohl Grüne als auch SPD seien ja mit der Forderung in den Wahlkampf gezogen, den Nahverkehr zu fördern, sagte Stammler dabei. Ihn freut, dass eine zentrale Aussage des verkehrspolitischen Teils des Koalitionsvertrags sei, dass das „zunehmende Mobilitätsbedürfnis der Menschen nicht durch eine weitere Steigerung des motorisierten Individualverkehrs abgedeckt werden kann“.

Daraus leite er den Auftrag ab, alles, was es an Zuwachs beim Verkehr gebe, über Fußwege, Fahrten mit dem Rad, vor allem aber über den ÖPNV abzudecken. Ohnehin sei in Großstädten die Motorisierung bereits jetzt rückläufig, hat der Experte beobachtet. Auf dem flachen Land wachse die Zahl der Autos indes nach wie vor.


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