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„Wie viel Land braucht der Mensch?“

02.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eine Geschichte des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi trägt den Titel „Wie viel Land braucht der Mensch?“. Er beschreibt darin, wie ein Großgrundbesitzer seinem Leibeigenen verspricht, ihm so viel Land zu schenken, wie er von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang an einem Tag umrunden kann. Der Leibeigene freut sich über dieses großartige Angebot. Schon früh am Morgen geht er los. Er versucht einen großen Bogen zu umschreiben. Je weiter der Tag voranschreitet, desto schneller läuft er. Die Aussicht auf ein großes Stück Land treibt ihn an, immer schneller zu werden, hier und dort noch eine größere Schleife zu laufen. Am Ende seiner Kräfte kommt er bei Sonnenuntergang tatsächlich wieder am Ausgangspunkt an.

Doch endet die Geschichte damit, dass er vor Erschöpfung tot zu Boden fällt. Am Ende der Geschichte findet sich dann die Frage: „Wie viel Land braucht der Mensch?“ und die ernüchternde Antwort: „Am Ende sind es doch nur die zwei Quadratmeter für die Grabstätte!“


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