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Wie filzt man Kirschen?

08.07.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Freilichtmuseum Beuren standen die kleinen, süßen, roten Früchte im Mittelpunkt – vielfältiges Programm für Jung und Alt. Manche können es kaum erwarten, bis im Landkreis Kirschenzeit ist. Dann pilgern Hunderte auf ihre Streuobstwiesen und mühsam pflücken sie die rotleuchtenden Früchte von den Bäumen. Die Kirsche ist seit Jahrhunderten eine beliebte Frucht. Das Freilichtmuseum stellte die süßen Früchte in den Mittelpunkt und stellte die Ermstäler Knorpelkirsche und andere alte Kirschsorten vor. Besonders viel Anklang bei den Kindern fand das Filzen von Kirschen. Birgit Schäfer und Tabea Schmauder vom Museumsverein hatten im Vorfeld schon nötige Vorbereitungen getroffen, damit die Kinder schnell mit dem Filzen beginnen konnten. Tabea Schmauder weiß: „Kirschenfilzen kann jeder. Es braucht zwar ein bisschen Geduld, ist aber längst nicht so anstrengend, wie wenn man einen Apfel filzt.“ Kinder und Eltern können dies sogar zu Hause nachmachen, es braucht ja bloß gefärbte Wolle, etwas Seifenwasser, Geduld und Muskelkraft. Und wer beim Filzen auf den Geschmack gekommen war, konnte ein Haus weiter dann auch noch ein Kirschkernkissen nähen und befüllen. Für die Sportskanonen war eine Wettkampfbahn aufgebaut. Dort konnten sich die Konkurrenten in Kirschkernweitspucken versuchen. Es galt unter anderem den Weltrekord zu brechen. Dieser liegt bei den Frauen bei 16,01 Metern, Männern sollten 22,52 Meter übertreffen. kry

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