Anzeige

Region

„Widerstand aus Realschule“

26.01.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verband Bildung und Erziehung äußert sich zu Schulpolitik

(pm) Die grün-rote Landesregierung favorisiere eindeutig die Gemeinschaftsschule als Einrichtung für alle und proklamiere momentan noch das „Zwei-Säulen-Modell“ mit Gemeinschaftsschule und Gymnasium. Von einem Zwei-Säulen-Modell zu sprechen sei nicht ganz richtig, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Esslingen.

Dass das Gymnasium als eigenständige Schulart bestehen bleiben solle, die Realschule jedoch nicht, obwohl doch die Gemeinschaftsschule alle Bildungsgänge abdecke, scheine einem taktischen Kalkül geschuldet zu sein, heißt es weiter. Im Prinzip handle es sich bei der Gemeinschaftsschule – in Reinform mit Oberstufe – um eine Schule für alle, von manchen auch als Einheitsschule tituliert, da sie bereits ab Klasse 5 den gymnasialen Bildungsgang mit einschließe.

Die Realschulen führten im Gegensatz zur Gemeinschaftsschule die Schüler nicht bereits ab Klasse 5 direkt zum Abitur, sondern erst einmal zur mittleren Reife. Das Abitur könne daran anschließend über die beruflichen Gymnasien erworben werden. Insofern handle es sich bei der von Grün-Rot angestrebten Schullandschaft mehr um ein „Ein-Säulen-Modell“ mit einem noch geduldeten gymnasialen Sonderweg, den man, da der gymnasiale Bildungsgang von Anfang an in der Gemeinschaftsschule integriert ist, abschaffen könnte, sobald in der Bevölkerung kein hartnäckiger Widerstand mehr zu spüren sein sollte.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 64% des Artikels.

Es fehlen 36%



Anzeige

Region