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Wer ist der wirkliche Brandstifter?

30.09.2014 00:00, Von Bernd Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Mann, der angeklagt ist, Feuer in der Grötzinger Asylunterkunft gelegt zu haben, bestreitet die Tat

AICHTAL-GRÖTZINGEN/STUTTGART. Auch nach sechs Verhandlungstagen sind im Strafprozess um die Brandstiftung in der Asylunterkunft in Grötzingen vor dem Stuttgarter Landgericht noch viele Fragen offen. Die wichtigste Frage: Wer ist der wirkliche Brandstifter? Der 26-Jährige, in dessen Zimmer der Brand entfacht wurde, bestreitet es. Andere Bewohner hatten ihn als Täter genannt, aber auch einen anderen Mann beschuldigt.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen den algerischen Asylanwärter ist klar: Er soll aus Frust über die schlechten Wohnverhältnisse in der Nacht zum 3. Januar dieses Jahres die Unterkunft in Brand gesetzt und damit zwölf schlafende Bewohner in Todesgefahr gebracht haben: Versuchter zwölffacher Mord durch Brandstiftung lautet die Anklage.

Nach Anhörung zahlreicher Zeugen war unmittelbar nach dem Feuer, welches einen Schaden in Höhe von 66 000 Euro verursachte, die Polizei recht ratlos. Man habe von den Heimbewohnern viele verschiedene Versionen über mögliche Brandstifter vernommen, sagte gestern einer der damaligen Vernehmungsbeamten. Dabei taucht immer wieder der Name eines anderen Algeriers auf, der angeblich zusammen mit dem Angeklagten das Feuer gelegt haben soll. Doch der Mann hat sich offensichtlich kurz danach in seine Heimat abgesetzt.


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