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„Wer auf sein Unglück tritt, steht höher“

18.10.2018, Von Thomas Krytzner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am „Tag des weißen Stocks“ wurde über den Lebensalltag Blinder und Sehbehinderter informiert

Am „Tag des weißen Stockes“ konnten sich Passanten in die Welt der Sehbehinderten begeben und erfahren, wie es ist, wenn man nichts sehen kann.

Kopfsteinpflaster ist kein Lieblingsbelag der Sehbehinderten. Es lauern viele Stolperfallen. Foto: Krytzner

PLOCHINGEN. Für Sehende ist die Welt der Sehgeschädigten und Blinden kaum vorstellbar. Und umgekehrt genau gleich. Claudia Lychacz kam mit grauem Star zur Welt und hatte damals noch ein Sehvermögen von 80 Prozent. „Ich hatte mit sieben Monaten meine erste Operation am Auge. Beim 60. operativen Eingriff habe ich aufgehört zu zählen.“

Bis heute wurde Claudia Lychazc nahezu 100 Mal an den Augen operiert. Ihre Sehfähigkeit verbesserte sich durch die Eingriffe jedoch nicht. Im Gegenteil: „Beim Abitur im Jahr 1999 lag mein Restsehvermögen noch bei 50 Prozent und heute sind es noch zwei Prozent.“ Das abnehmende Sehvermögen führte bei der Sehbehinderten dazu, dass sie ihr Studium abbrechen musste und auch ihren Wunsch, Kinderärztin zu werden, aufgab.


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