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Wenn Wohnen zu teuer wird

18.01.2013, Von Susanne Herrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zahl der Wohngeldempfänger geht zurück – Fast die Hälfte der Wohngeldbezieher hat eine Arbeit

Ein schlecht bezahlter Job, eine geringe Rente, eine Scheidung oder auch Familiennachwuchs können Mieter schnell in eine finanzielle Schieflage bringen. In vielen Fällen springt der Staat ein. Er zahlt an all diejenigen Wohngeld, die aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse allein nicht in der Lage sind, eine angemessene Wohnung zu bezahlen. Ende 2011 erhielten im Kreis Esslingen 2669 Haushalte Wohngeld. Rund 43 Prozent der Bezieher waren Berufstätige, 40 Prozent waren Rentner.

Damit hat sich der Empfängerkreis gegenüber dem Vorjahresstichtag um 237 Haushalte verringert. Wie aus den Zahlen des Statistischen Landesamtes weiter hervorgeht, schrumpfte der Empfängerkreis landesweit um knapp 8400 auf nunmehr 77 700 Wohngeldhaushalte (einschließlich rückwirkender Bewilligungen aus Folgequartal 1/2012). Der Rückgang hängt maßgeblich mit der Streichung der Heizkostenkomponente zum 1. Januar 2011 zusammen. Diese war erst zwei Jahre zuvor eingeführt worden und ließ damals die Empfängerzahlen in die Höhe schnellen.

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