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Wenn Käfer und Pilze die Kartoffel plagen

10.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit einem Ruck schiebt Jörg Schubert den großen Riegel der Tür zum Gewächshaus zurück. Drinnen ist es mollig warm. Überall stehen große Holzkisten. Dort hinein haben der Wissenschaftler und seine Kollegen Kartoffeln gepflanzt. Manche haben kräftig grüne Blätter und sehen toll aus. Andere sind komisch gelb oder braun und sehen krank aus. Jörg Schubert kennt sich mit Kartoffelkrankheiten aus. Er ist Biologe und arbeitet in einem Institut in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt. Hier forschen Experten an Pflanzen.

„Die hat eine Krankheit“, sagt Schubert und zeigt auf eine Kartoffelpflanze. Ihre Blätter sind ganz kraus und klein. Aus einer braunen Tüte holt der Forscher eine andere Kartoffel. Die sieht gar nicht lecker aus. Auf der Schale sind viele braune Flecken zu erkennen. „Die Kartoffel hat die Knollenfäule“, erklärt Schubert. Diese Krankheit wird durch einen Pilz übertragen und ist weit verbreitet. Wird eine Kartoffel davon befallen, kann man sie nicht mehr essen.

In einem anderen Raum hängt ein Glaskasten an der Wand. Mehrere kleine, gestreifte Käfer sind auf Nadeln aufgespießt. „Das ist der gefräßigste Feind der Kartoffel – der Kartoffelkäfer“, sagt Schubert. Der Käfer ist ein echter Plagegeist. Manchmal sitzen Tausende seiner Sorte in einem Kartoffelfeld. Sie fressen sämtliche Blätter einer Kartoffelpflanze ratzekahl ab. Dann geht sie ein, und es gibt keine Kartoffel.


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