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Wenn ein Mensch sich das Leben nimmt

06.09.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Arbeitskreis Leben veröffentlicht zum Welttag der Suizidprävention am 10. September einen Info-Flyer für Hinterbliebene

Seit 2003 macht die Weltgesundheitsorganisation am Tag der Suizidprävention auf die hohe Zahl von Selbsttötungen aufmerksam. Zu diesem Anlass stellt der Arbeitskreis Leben Nürtingen-Kirchheim (AKL) seinen neuen Flyer für Hinterbliebene nach Suizid vor.

NÜRTINGEN/KIRCHHEIM (pm). Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland etwa 10 000 Menschen das Leben. Im Landkreis Esslingen lag die Zahl der Selbsttötungen im vergangenen Jahr bei 44, wobei hier ein Anstieg bei den weiblichen Suizidtoten um mehr als das Doppelte zu verzeichnen war. Die Zahl derer, die einen Suizidversuch unternehmen oder suizidale Gedanken haben, ist um ein Vielfaches höher.

Die Selbsttötung eines Menschen hat weitreichende Folgen für Angehörige, Freunde und Bekannte. Der neue Informationsflyer des AKL richtet sich speziell an Hinterbliebene, die einen Verlust durch Suizid erlitten haben. „Gefühle der Verzweiflung, Scham und Selbstvorwürfe, etwas nicht gesehen oder bemerkt zu haben, belasten die Hinterbliebenen häufig zusätzlich zu ihrer Trauer“, so Geschäftsführerin Sina Müller.


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