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Wenn die Familie in Schieflage gerät

28.12.2018, Von Ulrike Rapp-Hirrlinger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Esslinger Hospiz bietet jetzt eine offene Trauergruppe für Verwitwete mit jüngeren Kindern an

Wenn ein Partner verstirbt, finden sich diejenigen, die zurückbleiben, im Ausnahmezustand wieder. Wie aber geht es Verwitweten, wenn noch Kinder in der Familie leben? Sie müssen neben der eigenen Trauer auch die ihrer Kinder meistern und zudem den Alltag bewältigen und befinden sich damit in einer ganz besonderen Situation.

Helga Eckermann leitet die Gruppe im Hospiz Esslingen.  pm
Helga Eckermann leitet die Gruppe im Hospiz Esslingen. pm

ESSLINGEN. So geht es Giannina Awiszus-Behler, deren Ehemann nach kurzer schwerer Krankheit verstarb, als ihre kleine Tochter gerade einmal zehn Monate alt war. Die 30-Jährige findet Unterstützung in der neuen, offenen Trauergruppe „Verwitwet mit Kindern“ im Hospiz Esslingen.

Geleitet wird die Gruppe von Helga Eckermann. Die 62-Jährige ist seit 1999 ehrenamtlich in der Hospizarbeit engagiert und hat mehrmals am eigenen Leib erlebt, wie es ist, um einen geliebten Menschen zu trauern – als ihr kleines Kind bei einem Unfall ums Leben kam und fast 20 Jahre später, als ihr Mann und schließlich ihre Mutter starben.


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